Eine Art Rückblick - Wiblinger Bachtage 2018

Die Vielfalt an interessanten Programmen, interessanten Künstlern, ganzverschiedenen Ensembles, Spielorten mit eigenem, für die Besetzung jeweilshervorragend geeignetem Flair und das durchgängige Niveau. Dass junge Leute solistisch auftreten, finde ich sehr inspirierend.

Almut Schmiedel, Orchestermusikerin

Die Leute, die ich nach den Veranstaltungen getroffen habe (manche auch öfter) haben sich darüber gefreut, dass es die Bachtage mit ihren unterschiedlichen Konzerten gibt. Außerdem waren eine Menge Podeste und Cembali zu transportieren.

Wolfgang Kuhmann, Hausmeister

Mir ist am meisten die Aufführung des Bach-a-moll-Konzerts in Erinnerung geblieben - was wohl nicht verwunderlich ist. Die Arbeitsatmosphäre fand ich sehr angenehm.

Georg Pfirsch, Solo-Geiger

Die Bachtage 2018 hatten viele Höhepunkte vom Auftaktkonzert („Paulus“) bis zum abschließenden Gottesdienst in der Versöhnungskirche. Als Hobby-Klavierspieler, der sich auch schon an der einen oder anderen Goldberg-Variation versucht hat, war für mich Albrecht Schmids Cembalo-Abend mit Bachs Goldberg-Variationen ein persönliches Highlight.

Friedemann Bauschert, Pfarrer

Nach den letzten Takten von »Der Leiermann« aus dem Zyklus »Die Winterreise« war die Ergriffenheit im Publikum deutlich zu spüren.

Burkhard Schäfer, Südwest - Presse

Die Gastfreundschaft der Kantorei - in zweierlei Hinsicht: Einige Orchestermusiker wurden privat beherbergt - zum Teil schon zum x - ten Mal, und die Gastsänger wurden prima integriert. Allgemein finde ich das Gemeinschaftsgefühl in der Kantorei großartig. Das »Paulus« - Konzert wird mir sicher im Gedächtnis bleiben. Ursel Eberwein Für mich war das Erbacher Schloss eindrucksvoll, weil ich es noch nicht kannte. Bachs Orchestersuite und Händels Feuerwerksmusik haben dort perfekt hingepasst.

Elisabeth Wieland, Oboistin

Das Konzert mit den Goldberg - Variationen.

Verena Freudenmann

Als sich der Tenor - Solist des Eröffnungskonzerts zwei Tage vorher krank meldete, dachte ich: »Das fängt ja gut an - wieder mal Pech gehabt!« Beim hektischen Herumtelefonieren erfuhr ich, dass Philipp Nicklaus an dem Abend zufällig frei war - ich kannte ihn nur vom Hörensagen. Eine improvisierte Zusammenarbeit - zumal bei einer solchen Riesenpartie - ist immer ein Risiko: Wir haben nur noch die Generalprobe - kriegen wir da überhaupt alles hin? Harmoniert der Sänger mit den anderen Solisten? Oder ist er eine Diva, die keine Kritik verträgt? Nach den ersten zehn Minuten Probe mit Philipp Nicklaus wusste ich: Wieder mal Glück gehabt!

Albrecht Schmid, Dirigent

Immense Präsenz zeigte das fast 60 - köpfige Orchester - auch bei feinen Soli, etwa Oboe und Cello. [...] Bravos und stehende Ovationen.

Christa Kanand, Südwest - Presse

Auch nach 34 Jahren finde ich die Bachtage eine tolle Sache. Keine Ermüdung, immer noch Neues, so viel schöne Musik - da macht man die enorme Arbeit gerne. Der »Paulus« war anstrengend, trotzdem hat mir das Konzert gut gefallen. Und den Schlussgottesdienst möchte ich nicht missen.

Sigrun Pannekamp, Organisations - Team

Die Bachtage sind für mich ein großartiges Erlebnis, mit der Kantorei, den Instrumenten und dem Dirigenten. Ich war in mehreren Konzerten, aber der »Paulus« war am besten! Ich freue mich schon wieder aufs nächste Mal.

Barbara Luczak

In diesem Jahr war ich besonders beeindruckt durch die vom Amaryllis - Quartett dargebotene Musik von Schostakowitsch und Tschaikowsky in der Barockbibliothek. Die Bach - Sonaten in Donaustetten haben mich durch ihre jugendliche Frische begeistert; an der Chorwand begleitete ein Schatten des Altarkreuzes mit symbolischer Mystik das ganze Konzert. Und die Goldberg - Variationen waren ein musikalischer Hochgenuss.

Dr. Christoph Worbes

Das schönste sind für mich die musika- lischen Gäste bei uns zu Hause. Ich lerne so viele Musiker aus unter- schiedlichen Ländern kennen - das fasziniert mich und macht mir Freude. Wir reden dann auch nach den Kon- zerten noch über Musik - das gibt mir unheimlich viel, und meinem Mann auch. Ulrike Maier Ich war bei acht Konzerten - die gan- zen Bachtage waren klasse. Am besten fand ich den »Paulus« und Klaus Dann.

Helga Straub