Dass Theologen konstruktiv, phantasivoll, feinfühlig, rhetorisch begabt und teamfähig sein sollen, das ist der Wunsch jeder Gemeinde.
Und wo findet man solche Pfarrer? Na klar, in Wiblingen! Mit Bravour stellten sie sich dem Wettbewerb „Wiblingen sucht den Superpfarrer“. Albrecht Schmid hatte eine bunte Palette an Spielen erdacht und führte als Conferencier souverän durch den Abend.
Das Publikum scheute weder Schnee noch Eis, um seine Pfarrer Hagner, Bauschert, Wündisch, Toepper und Köhnlein zu erleben , samt ihren Unterstützern, den Konfirmanden Raphael, Albert und Marcel . Die Menschen lachten sich schlapp über deren Fähigkeit, trotz eines Flaschenkorkens im Mund „Fröhliche Weihnachten“ mit den entsprechenden Wünschen zu verbinden; ebenso munter wie gekonnt schoben sich die Teams in Schlangenli- nien auf einem wackeligen Gefährt durch den Saal - der Fahrer hatte zudem noch Flaschen zu balancieren. Schlag auf Schlag ging’s weiter mit Quiz fragen, Filme erraten oder Firmen signets erkennen. Höchstpunkte konnte der gewinnen, der schlagfertig mit seinem Partner auf Fragen antwortete wie: »Beim Gemeindefest schmeckt das Essen nicht. Mit welcher Begründung lassen Sie es stehen?« Oder »Wie lockt man Katholiken, denen es bei den Protestan- ten zu streng zugeht, in ökumenische Gottesdienste?« Schade, wenn Sie die Antworten verpasst haben; dann konnten Sie ihre Pfarrer nämlich auch nicht beim Trocken - Schlittenfahren bewundern, wo höchster Körpereinsatz gefordert war. Und haben sie schon einmal „Hau den Lukas“ mit gewaltigen Fuß- tritten erlebt, so dass der Sandsack durch den Raum fliegt? Schwer zu beschreiben – man muss es gesehen haben!

Am Ende dieses kurzweiligen und spannenden Abends stand fest: Der Neue ist der alte Superpfarrer – herzlichen Glückwunsch an Friedemann Bauschert. Großer Applaus für einen tollen Abend, an dem alles super war, angefangen vom Moderator bis zur Jury, den Teams, den Helfern, den leckeren Pausensnacks und dem einsatzfreudigen Publikum.

Sigrun Pannekamp