5. Kinderferienwoche 2010 war ein Erfolg

Mit dem großen Indianerfest endet die Kinderferienwoche

Die Veranstalter der Kinderferienwoche, die vom 6. - 10. September im Evangelischen Gemeindezentrum am Tannenplatz und der Begegnungsstätte im Sozialzentrum stattfand, ziehen ein positives Resümee der nun schon im 5. Jahr stattfindenden Kinderferienwoche.

 

Beinahe 50 Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren wurden in 4 Gruppen von den beinahe 20 Mitarbeiter/innen betreut. Damit wurde die Zahl der teilnehmenden Kinder gegenüber dem Vorjahr um 10 übertroffen.

 

Jeden Tag traf man sich um 8:00 um miteinander ein abwechslungsreiches Programm zu gestalten. Gerhard Kaiser-Tobner vom Zentrum >guterhirte< hob den Fahrradcheck hervor, da Verkehrssicherheit ein wichtiges Thema gerade für die Verkehrsanfänger sei. Den Montagnachmittag verbrachte man folgerichtig auf dem Verkehrsübungsplatz bei der Bezirkssportanlage.

 

Jutta Krancher und Andrea Eichhorn von der Familien Begegnungsstätte im Sozialzentrum gestalteten mit Markus Greski von der Polizeidirektion Ulm auf kindgerechte Weise ein Programm zur Gewaltprävention „Wege aus der Gewalt“. Wichtig war, den Kindern zu zeigen, wie sie sich vor Gewalt schützen und wie man Gewalt vorbeugen kann.

 

Parallel zu diesem Training bastelten die Kinder unter Anleitung von Konfirmanden und Jugendmitarbeitern der Evangelischen Gesamtkirchengemeinde mit Mosaiksteinen.

 

Der Mittwoch stand ganz unter dem Thema „Sport“.  Die jugendlichen Ehrenamtlichen hatten ein interessantes und zum Mitmachen einladendes Sport - Programm zusammengestellt, das die Kinder begeisterte.

Donnerstag und Freitag standen ganz unter dem Thema „ Die Schöpfung wahrnehmen“. In vier Indianerstämme aufgeteilt ging es in den Wald, um sich für den großen Indianer-Wettbewerb, mit dem die Kinderferienwoche abschloss, vorzubereiten.

 

Mit der Leiterin der Stadtteilbibliothek Helga Dittrich gab es einen zünftigen Abend am Lagerfeuer im Garten des Jugendbereichs des Gemeindezentrums. Helga Dittrich hatte eine Gruselgeschichte mitgebracht, so dass nicht nur die Kälte der Nacht zum Frösteln der Kinder beitrug. Von ihren Betreuer/innen wurden die Kinder in einer Nachtwanderung anschließend nach Hause gebracht.

 

Schon Tradition hat der Freitagnachmittag, an dem die Eltern ins Gemeindezentrum eingeladen sind, um mit ihren Kindern den Abschluss der Kinderferienwoche zu feiern.

 

Offensichtlich war es Pfarrer Häußler gelungen, bei den Kindern die Begeisterung für Singen und Tanzen zu wecken – Ein Lied nach dem anderen wurde vorgetragen und vorgetanzt. Und sogar die Eltern wurden in das Singen eines Kanons eingewiesen. Jeden Morgen hatte der Pfarrer den Kindern vorgelesen und mit ihnen gesungen.

 

Für ihn, wie auch für die die Mitarbeiter/innen des Zentrums >guterhirte< und der Begegnungsstätte der Stadt Ulm ist der milieuübergreifende Ansatz der Kinderferienwoche sehr wichtig.  Kinder, die aus der Jugendhilfe kommen nehmen ebenso teil, wie Kinder, die nicht verreisen können und auf ein ortsnahes Angebot angewiesen sind.

 

Ohne den großen Einsatz von vielen Ehrenamtlichen wäre die Ferienwoche nicht möglich gewesen. Beinahe 20 Mitarbeitenden aus dem haupt –und ehrenamtlichen Bereich trugen dazu bei, dass die Kinderferienwoche wieder ein voller Erfolg war und den Tannenplatz in einen Freizeitort verwandelte.