Donnerstag, 16. August: "Ausflüge Chungu, Daraja la Mungu, Bujesi-Gespräche, Kaporogwe-Waterfall"

Als jeder, wie verabredet, um 9.00 Uhr an der Kirche angekommen war, wurde zuallererst Birgits Geburtstag mit Gesang, Geschenken und Sekt gefeiert. Zu unserem Glück war der Bus heute etwas größer und somit die heutigen Fahrten etwas angenehmer. 

 

Und so ging es dann auch schon zu unserem erstem Stopp: „Den Kichungu Water Falls“. Nach einiger Zeit , holpriger und weniger holpriger Fahrt, kamen wir dann an einem Ausbildungszentrum für Gefängniswärter an, wo wir eine Schranke passieren und unsere Papiere vorzeigen mussten. Des Weiteren begleitete uns dann ein Angestellter dort zu unserem eigentlichen Ziel: Den Wasserfällen.

Dort fanden wir eine tiefe, gefährliche Schlucht zum Wasserfall vor,  jedoch war der Anblick trotz allem die Fahrt wert.

 

Nun machten wir uns auf den Weg zur „Natural Bridge“, eine Brücke, welche über einen Fluss führt und wie der Name schon sagt, nicht von Menschenhand erbaut wurde.

 

Nach einer kleinen Stärkung (Nüsse und Wasser), ging es auch schon zum Mittagessen nach Bujesi, wo wir schon vom dortigen Pfarrer Mwenga und 3 seiner Mitarbeiter empfangen wurden. Was wir jedoch nicht wussten, war, dass es ein dringendes Anliegen von Gastgeberseite zu besprechen gab. Schnell wurde klar, dass es um einen möglichen Beitritt in die Partnerschaft Ulm- Tukuyu ging. Als dann die Standpunkte beiderseits geklärt waren und von der Seite Tukuyu keine wirkliche Übereinkunft entstand, einigte man sich darauf, den Kontakt mit Tukuyu aufrecht zu erhalten und wir konnten endlich anfangen zu essen, wofür wir eigentlich, wie ich zuerst meinte,  eingeladen waren.

 

Frisch gestärkt führte uns der Weg weiter zu den „Koporogwe waterfalls“. Da man diese nicht direkt anfahren konnte, mussten wir noch einige Schritte zu Fuß gehen, wobei wir von einer Schar Kinder begleitet wurden. Der Wasserfall war unglaublich schön, und da wir hinter diesem in einer Nische standen, war der Anblick auf die Landschaft noch viel schöner.

Jedoch drängte die Zeit und wir machten uns auf den Weg nach „Lutengano“, wo wir dann Eckhart zur Übernachtung bei Familie Mwakanyelenge ablieferten und der Rest weiter nach Tukuyu fuhr. Pfarrer Mwakanyelenge war Leiter der vorletzten Delegation aus Tukuyu. Er ist zur Zeit verantwortlich für "Mission, Ökumene, Entwicklung" in der Prälatur Rungwe.

 

Ca. 19.30 Uhr, tansanischer Zeit, kamen wir dazu,  die Gastfreundschaft von Familie Kibonde zu genießen, welche uns zum Abendessen eingeladen hatte.

 

Schon beim Essen zeigten sich einige Ermüdungserscheinungen von Seiten der Reisegruppe. Und wir beschlossen dann nach einiger Zeit, endlich zu unseren Gastgebern aufzubrechen.

Dort ließ jeder den Abend ausklingen und einige packten ihre sieben Sachen für den nächsten aufregenden Tag.

 

Roman Grasy