Abreise - Freitag, 3. August 2007

Berge treffen sich nie - aber Menschen !

Mit diesem afrikanischen Weisheitswort machen wir uns auf die Reise von Ulm/Deutschland nach Tukuyu/Tansania.

Wir, das sind: Edelgard Baumann, Donaustetten; Pied Bross, Söflingen; Birgit Frick, Wiblingen; Roman Grasy, Eckhart Hauff und Reinhild Memic aus Dornstadt, Volker Vetter aus Gögglingen.

7 freiwillige Reisende aus 5 Kirchengemeinden Ulms, die mit der Moravian Church in Tukuyu seit über 25 Jahren eine Partnerschaft pflegen.

Seit Herbst 2006 sind wir intensiv dabei, die Reise vorzubereiten. Reisezeitpunkt und Programm stehen seit langem. Mit den Mitgliedern des Arbeitskreises erlebten wir ein Miteinander im Schlössle in Erbstetten, arbeiteten Referate aus und wurden von den Reisenden vergangener Jahre gut informiert und instruiert. Einen kleinen Crash-kurs in kiswahili bekamen wir von Ferdinand Mapunda. Was für uns sehr interessant war: er sprach nebenbei über Land und Leute, Gewohnheiten und Lebensart der Menschen in Tansania.

So, aber nun wird es ernst!

Die Abfahrt unseres Zuges nach Frankfurt ist um 16.51 Uhr. Wir treffen uns um 16.30 Uhr in der Bahnhofshalle. Die meisten der Reisegruppe sind mit Familienangehörigen gekommen. Und die allergrößte Freude ist, dass viele Leute des Arbeitskreises uns bis zum Gleis begleiten und ganz viele gute Wünsche mit auf den Weg geben. Das tut so gut!

Der Zug fährt ein. Der Abschied ist kurz und fast schmerzlos.

Ein letztes Winken und los geht die abenteuerliche Reise.  Für fast alle von uns eine Reise, die keine Urlaubsreise sein wird.

Die Zugfahrt vergeht wie im Fluge. Wir haben Sitzplätze reserviert.

In Frankfurt-Flughafen angekommen begeben wir uns treppauf, treppab über viele Stockwerke zu dem Qatarairwaysschalter. Auch da – trotz riesiger Menschenschlange vor uns, geht’s zügig voran.

Wir zittern etwas, angesichts unseres wissentlichen Übergepäcks. Aber das war umsonst.

An der Handgepäck/Pass/Zollkontrolle gibt’s erste Probleme.

 

Wir Frauen müssen die Taschen öffnen. Bei mir (Birgit) haben wohl die Müsliriegel irritiert, bei Edelgard war es ein Geschenk von Brigitte Süß an Sam. Es musste aufgemacht  und die Flüssigkeit überprüft werden.

!           Anmerkung für die nächste Reisegruppe:  erkundigt euch, was im Geschenkpäckchen drin ist oder legt es in den Koffer.

Bei Reinhild waren es wohl die Stricknadeln.

Um 21.30 planmäßig heben wir ab.

Im Flieger haben wir Plätze in Reihe 22 und 23 Mitte. Um 24 Uhr gibt es ein 3-Gang-Menü, dann versuchen wir zu schlafen. Um 3 Uhr wird uns ein Frühstück serviert mit Obst und gefüllten Blätterteigtaschen.

Dann der Versuch weiterzuschlafen. Die Sitze sind recht eng.

Im Vorfeld der Planungen muss ich ergänzen, dass Pied meinte, dass wir gute Decken im Flieger bekommen, die wir mitnehmen könnten und auf der Heimreise dort lassen könnten. Es gab Decken, allerdings wurden diese rigoros  wieder eingesammelt.

!           Also liebe Reisegruppe nach uns, nehmt euere eigenen Decken falls benötigt von zuhause aus mit!

Ganz etwas Wichtiges möchte ich nicht versäumen:

Das Losungswort für den heutigen Tag unserer Abreise. Es steht in Mose 28 Vers 15

 

    „Siehe, ich bin mit dir und will dich behüten, wo du hinziehst.“

      In all dem Kommen und Gehen bist du die Kraft, die trägt.

      Von dir kommt die Freude, auf das, was vor uns liegt.

      Wir kommen und gehen. Du kommst und bleibst.

 

Dazu fällt mir jetzt eine halbe Predigt ein, aber ich will mich kurz fassen, denn wir landen in Doha am Samstag, 4. 8. 2007.