Elsass-Reise

 

Vom 2. bis 5. Oktober waren 30 Personen unserer Gemeinde im Elsass „Auf besonderen Wegen durch das Elsass – Elsass für Leib und Seele“ unterwegs.

 

Schon  der Kurzaufenthalt in Freiburg mit Besuch des aus rotem Sandstein gebauten Münsters und der Bummel durch den bunten Markt bei schönstem Herbstwetter war eine wunderbare Einstimmung. Dann ging es über den Wettsteinpass in den Vogesen zu einem Bergbauernhof mit Verkostung des Münsterkäses und einer Erläuterung seiner Entstehung. Der Bauer berichtete in schönstem Elsässisch. Ein Spaziergang im malerischen Kaysersberg – dem Geburtsort Albert Schweitzers - beendete die Besichtigungen des ersten Tags. In unserem Hotel „Europe“ bei Colmar wurden wir dann freundlich empfangen und mit „Choucroute à l’Alsace“ und anderen elsässischen Leckereien verwöhnt.

 

Der folgende Tag mit dem Besuch des Albert-Schweitzer-Museums in Gunsbach war etwas für die Seele. Die beiden überaus kompetenten Leiter des Museums gaben uns Einblick in das Leben Albrecht Schweitzers und seiner Frau Helene; wir alle waren tief beeindruckt von ihrem fesselnden Bericht. Genauso erging es uns in Colmar. Ohne die packende Deutung des Isenheimer Altars von Grünewald durch unseren Reiseführer hätten wir die Bildtafeln zwar bewundert aber in ihrer Tiefe nicht so erfassen können. Nach der Stadtführung durch das quirlige und pittoreske Colmar ging es nach Riquewihr zur Weinprobe und einem netten geselligen Abend mit unserer Gruppe.

 

Am dritten Tag gelangten wir über viele Serpentinen ins abgelegene Steintal in den Vogesen, wo J. F. Oberlin vor 200 Jahren mehr als 50 Jahre lang als Pfarrer tätig war und unendlich viel Gutes für die völlig verarmten Dorfbewohner tat. Unser freundlicher Busfahrer lud uns anschließend zu einem Abstecher zur Hochkönigsburg ein, einer Burg wie aus der Ritterzeit, aber in Wirklichkeit um 1900 von Kaier Wilhelm II erbaut. Natürlich genossen wir auch den Original Elsässer Flammkuchen in verschiedenen Variationen und besuchten die malerischen Orte Ribeauvillé und Riquewihr. Auf dem Parkplatz erfreute uns ein dort herumspazierender Storch.

 

Mit einem deutschen Gottesdienst in der Straßburger Thomaskirche mit der berühmten Silbermannorgel begann der letzte Tag unserer Reise. Nach einer interessanten Stadtführung bewunderten wir noch „La Cathédrale“, das berühmte Straßburger Münster und machten uns dann auf die Heimfahrt nach Ulm. Das Motto unserer Reise hatte wirklich nicht zu viel versprochen!

 

Sigrun Pannekamp und Erika Grigereit

 

Freiburg-Bergbauernhof,Käserei

Kaysersberg

Gunsbach Museum-Führung-Elternhaus

Colmar-Stadtführung-Riquewihr Weinprobe

Büste J.F.Oberlin-Steintal Pfarrhaus-Mittagessen

Flammkuchen-Hochkönigsburg

Ribeauville-Einkauf

Elsässischer Gugelhupf-Riquewihr

Riquewihr Storch-Straßburg"Klein Paris"

Straßburg Münster -Warten auf den Bus